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CityPortraits Blog

Curious who else is living in NYC? We are, too! We feature moms and dads from all walks of life with interesting stories, businesses, and family constellations. See who’s in town, what they love about NYC, and why they stay.

Katharina Walter Carrapa | Künstlerin

Katharina Walter Carrapa

Name: Katharina Walter Carrapa

In New York seit: September 2014

Anzahl der Kinder? Wann sind die geboren?
Noch haben mein Mann und ich keine Kinder. Wir hoffen und beten aber, dass es bald klappt. Zurzeit sind wir Pateneltern und Mentoren für Jugendliche – das ist schön, noch schöner wären aber eigene Kinder.

Ich wohne in (Stadtteil): Bayside/Queens

Beruf(ung): Künstlerin und Theologin

Mein Business/Job: Künstlerin, Lehrerin, Bloggerin bei heartfully done

Website: www.heartfullydone.com

Warum bist du nach New York gekommen?
Ich bin nach New York gekommen, weil ich einen unglaublich starken Herzenswunsch hatte wieder in den USA zu leben. Dass es schlussendlich New York City geworden ist, war sowohl für mich, als auch für meinen Mann Daniel eine Überraschung. Wenn ihr genauer nachlesen wollt, wie das alles kam, könnt ihr das auf meinem Blog tun.

Was war dein erster Eindruck von der Stadt?
Einerseits waren da ein Gefühl totaler Überforderung und ein enormer Druck, so schnell wie möglich eine Wohnung zu finden. Andererseits kam ich aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Sobald ich draußen herumlief, dachte ich: „Das ist ja alles genau wie im Film!“. An fast jeder Ecke entdeckte ich Gebäude oder andere Dinge, die ich aus dem Fernsehen kannte. Das war unglaublich faszinierend und aufregend. Gleichzeitig hatte ich permanent ein Gefühl der absoluten Reizüberflutung. So geht es mir übrigens heute noch, wenn ich einen Tag in Manhattan verbracht habe. Danach brauche ich immer erst mal wieder eine Pause.

heartfullydone3Du bist Künstlerin und stellst Papeterie-Waren her. Wie sieht denn ein typischer (Arbeits-)Tag von dir aus?
Haha, bei dem Gedanken an einen typischen Arbeitstag muss ich lachen, denn „den typischen Arbeitstag“ gibt es bei mir nicht. Jeder Tag ist anders und bringt seine eigenen Herausforderungen mit sich. An einem Bürotag wie dem heutigen baue ich meine Webseite weiter aus, schreibe Blogbeiträge und widme mich dem Thema Marketing – etwa in Form von diesem Interview. Dann gibt es die Tage, an denen ich neue Bastelprojekte designe und mir überlege, wie diese didaktisch umzusetzen sind. Und dann gibt es die Tage, an denen ich Einzelnen oder Gruppen beibringe, wie man selbst schöne Karten und andere Projekte aus Papier basteln kann. Das ist die Sahne auf dem Kuchen, denn dann kann ich meinen Spaß am Basteln mit anderen teilen.

Was macht dir an deinen Workshops besonders Spaß?
Am tollsten finde ich das Arbeiten mit Workshopteilnehmern, die zunächst von sich selbst denken, dass sie weder kreativ, noch bastelbegabt sind. Es ist unglaublich schön zu sehen, wie sie nach und nach immer mehr ausprobieren und im Laufe des Workshops merken, dass sie sehr wohl kreativ und begabt sind. Außerdem liebe ich, dass es beim Basteln nicht nur den einen richtigen Weg gibt. Manche Teilnehmer gehen mit den gleichen Materialien ganz anders vor und erzielen komplett unterschiedliche Ergebnisse. Das begeistert mich immer wieder!

heartfullydone1Die Workshops veranstaltest du sowohl für Erwachsene als auch für Kinder. Wer ist denn kreativer: die Kleinen oder die Großen?
Ich würde gar nicht sagen, dass die einen kreativer als die anderen sind. Denn jeder Mensch, in jedem Alter ist kreativ – selbst wenn er oder sie das nicht so empfindet. Trotzdem fallen mir Unterschiede zwischen den jungen und den älteren Workshopteilnehmern auf. Bei den Erwachsenen höre ich viel häufiger die Frage „Mache ich das richtig so?“. Kinder hingegen machen einfach. Da ist die Hemmschwelle nicht so hoch und sie probieren sich aus und schauen wohin sie das führt. Erwachsene haben nicht immer diese Freiheit und Leichtigkeit. Das Tolle ist aber, dass sich das schon nach einem Workshop bei mir lernen lässt. :-)

Dein Business heißt heartfully done. Was bedeutet der Name und wie bist du darauf gekommen?
Der Name heartfully done bedeutet für Deutsche, dass etwas von Herzen gemacht wurde. Für Amerikaner ist es ein Wortspiel von „artfully done“ (kunstfertig gemacht) und „heart“. Für mich gehören Kunst und Herz zusammen. Das kann ich in diesem Namen zeigen. Ich habe sehr lange für einen Businessnamen gebrainstormt und habe dann einem amerikanischen Freund von meinen Ideen mit „heart“ und „art“ erzählt. Er hat mir daraufhin von der Redewendung „artfully done“ erzählt – und in dem Moment wusste ich: „That’s it! So soll mein Business heißen.“

heartfullydone2Was war bisher die größte Herausforderung hier in New York?
Die größte Herausforderung ist für mich, mein Unternehmen aufzubauen. Das bringt mich täglich neu an meine Grenzen und ich merke, dass ich noch so viel zu lernen habe. Trotzdem weiß ich auch, dass es mir all die Mühe wert ist. Der Gedanke, all die Freude, Kreativität und Ermutigung nicht mit anderen zu teilen, ist unvorstellbar für mich. Wenn etwas Gutes und Schönes da ist, dann muss es raus in die Welt und zu den Menschen – davon bin ich überzeugt!

Wie verbringst du deine Freizeit am liebsten?
Wenn ich alleine Freizeit habe, dann designe ich am liebsten ganz neue Karten und probiere aus, was ich so alles aus einem Stempelset rausholen kann. Wenn mein Mann Daniel auch frei hat, dann finde ich es schön „quality time“ mit ihm zu verbringen und gemeinsam etwas Neues von New York City kennenzulernen oder essen zu gehen.

Was magst du an New Yorkern?
Ich mag es total gerne, wenn ich von Freunden und Bekannten Insidertipps bekomme. Orte, die besonders schön oder interessant sind und wo man sich nicht von Touristen überrannt fühlt. Obwohl ich jetzt schon seit über 1 1/2 Jahren hier wohne kenne ich selbst noch längst nicht alles und ich freue mich, wenn uns mal jemand etwas zeigt und uns sogar mit dem Auto abholen kommt! Das ist so ein Luxus (denn wir haben kein Auto)! Und es ist für mich schön selbst mal etwas erzählt zu bekommen und nicht wie sonst immer den Touristenführer zu spielen.

Und was magst du nicht?
Gestresste Auto- und Busfahrer, die hupen wie die Verrückten. Das macht mich rasend, vor allem, weil es die Situation keinen Deut verbessert, sondern die Leute nur noch mehr stresst.

Was ist für dich „typisch New York“?
Ich glaube das Typischste für mich ist bei rot über die Ampel zu laufen. Anfangs konnte ich das nicht. Da bin ich einfach zu zwanghaft Deutsch gewesen. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt. Allerdings weiß ich noch nicht, wie wir das regeln, wenn wir mit kleinen Kindern unterwegs sind. Da will man ja doch ein gutes Vorbild sein.

Worauf freust du dich in den kommenden Wochen am meisten?
Auf zwei größere Sachen freue ich mich: Zum einen auf verschiedene Mommy Workshops –bei mir zu Hause und bei einer Mommy zu Hause. Zum anderen freue ich mich auf den Besuch von Daniels Eltern und Geschwistern aus Portugal. Neben dem obligatorischen Sightseeing in NYC werden wir auch zu den Niagarafällen und nach Toronto fahren. Es wird also auch für uns ein richtiger Urlaub.

Ihr möchtet auch mal einen von Katharinas Workshops besuchen? Dann meldet euch an für den Mommy Monday am 6. Juni! Bei einem Glas Wein und gutem Essen wird sie euch zeigen, was ihr aus Papeterie so alles zaubern könnt!

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