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Virtueller Doula Service – Geht das Überhaupt? Blog

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Virtueller Doula Service – Geht das Überhaupt?

Was sind die Schwierigkeiten für eine Doula in Zeiten von Corona?

Für Doulas ist es derzeit schwierig, unsere Kundinnen so zu betreuen, wie es notwendig ist. Zum einen darf nur eine Begleitperson mit in den Kreissaal, d.h. die Mutter muss sich entscheiden, ob sie Partner/In oder Doula mitnehmen möchte. Zum anderen gibt es natürlich Ansteckungsgefahr, wenn die Doula Hausbesuche macht oder in die Klinik geht zu einer Geburt. Gerade bei der Arbeit mit Neugeborenen ist es eigentlich derzeit nicht möglich, Kunden zu sehen.

Hat sich der Fokus von deinem Arbeitsfeld momentan verändert? Bist du zum Beispiel mehr “Seelenklempner” als zuvor? 
Auf jeden Fall! Und die Services gehen auch in ganz andere Bereiche- beispielsweise haben 30% unserer schwangeren Kundinnen die Stadt verlassen. Teils planen sie, woanders zu entbinden (Deutschland, Greenwich, Boston…), teils möchten sie in den nächsten Wochen zurück kommen. Viele überlegen, eine Hausgeburt zu machen, aber es gibt keine verfügbaren Hausgeburtshebammen mehr. Wir helfen bei der Entscheidung und setzen die Kunden mit Kliniken/Hebammen in Verbindung, die noch neue Patientinnen aufnehmen. Letztendlich ist es egal, wenn sie woanders entbinden, da wir derzeit nur virtuelle Services anbieten.

In wie weit kannst du die Mütter virtuell unterstützen?
Wir nutzen meist FaceTime für die virtuelle Geburtsbetreuung. Zwischendurch auch Text-messages, wenn es noch “early labor” ist oder die Mutter mit einer PDA schläft. Virtuelle Betreuung klappt sehr gut- wir bekommen prima Feedback von den Frauen, die wir betreut haben. Aber diejenigen, die eine virtuelle Geburtsbetreuung noch vor sich haben, sind meist skeptisch und meinen, sie könnten sich das “virtuell nicht vorstellen”. Leider geht es momentan nicht anders.

Bist du bei der Geburt “offline” dabei oder läuft das im Moment auch “online” ab? 
Online. Die Kundin meldet sich wie sonst auch telefonisch, sobald es losgeht. Normalerweise sind wir die ersten Stunden sowieso virtuell dabei, bis wir sicher sein können, dass es Geburtswehen sind. Bis Mitte März bin ich bei stärkeren Wehen dann losgedüst, um die Mutter persönlich zu betreuen. Nun bleibt es virtuell, aber läuft ähnlich ab, wie wenn ich direkt dabei wäre. Ich veratme die Wehen mit der Kundin, gebe Tipps zur Atemtechnik, beobachte das Verhalten und die Stärke der Wehen und sorge dafür, dass die Mutter sich gut entspannt zwischen den Wehen. Partner/Innen werden mit einbezogen und bekommen eine Aufgabe (z.B. Massage, Stütze in einer Position oder “leg Dich nochmal hin, wir machen das mal eine Zeit lang zu zweit”). Meist nutzen wir ein Ipad, das die werdende Mutter sich so hinstellt, dass ich einen guten Überblick habe. Irgendwann wird es Zeit, in die Klinik zu fahren und meist unterbrechen wir den Call, bis die Kundin im Kreißsaal ist. Je nachdem, wie Ihr Geburtsplan war, besprechen wir weiteres Vorgehen und das Wehen-Coaching geht weiter, bis das Baby da ist. Vor allem bei Untersuchungen bzw. wenn 2 Stunden keine Krankenschwester da war, fühlen sich die Eltern sehr unterstützt kontinuierliche virtuelle Begleitung zu haben. Ich kann auch über FaceTime erkennen, ob alles ok ist und sofort Bescheid geben, wenn ich denke, dass mal ein Arzt kommen sollte oder ein Schmerzmittel Sinn machen würde.

Für wen kommt ein online Hebammen Service in Frage? 
Virtuelle Doula-Services kommen für alle in Frage, die eine gute Geburtserfahrung machen möchten und sicherstellen wollen, dass sie wissen, was im Kreißsaal passiert. Virtuelle Wochenbettbetreuung ist für alle, die eine Ansprechpartnerin im Wochenbett, zur Babypflege und Stillen haben möchten. Doulas senken die Kaiserschnittrate um 40%, Benötigung von Schmerzmitteln um 50%, postpartale Depression sogar um 70%. Virtuelle Stillberaterinnen (lactation consultants) werden in der Regel sogar von US-Kassen bezahlt!

Was sind die Nachteile/Vorteile einer virtuellen statt einer persönlichen Beratung? 
Persönliche Betreuung ist natürlich angenehmer, aber derzeit riskanter wegen der Ansteckungsgefahr. Derzeit ist die virtuelle Betreuung entspannter, da man sich keinen Kopf um Desinfektion und Viren machen muss. Bei der persönlichen Betreuung sind alle oft recht gestresst, da man ständig überlegen muss, wie man jetzt am besten Mutter oder Kind untersucht ohne 10 paar Handschuhe verwenden zu müssen. Anfang März haben wir das noch gemacht.
Aber man erkennt natürlich Dinge besser, wenn man persönlich da ist. Ob es bei der Geburt die Hand auf dem Bauch ist, mit der ich die Stärke der Wehen ertaste oder nach der Geburt das Baby auf Gelbsucht untersuche- das geht virtuell nicht ganz so gut.
Ich kann allerdings derzeit mehr Mütter als sonst betreuen! Normalerweise verliere ich 4-5 Stunden am Tag durch die Subway-Reisen für meine 2-3 Hausbesuche am Tag. Das fällt jetzt weg und demnach bin ich viel flexibler, mal schnell virtuell ans Telefon zu springen, wenn z.B. eine Mutter Schwierigkeiten mit dem Anlegen Ihres Babys hat. Ich kann mit mehreren Müttern mehrmals täglich 10 Minuten sprechen- das ging früher nicht und ist super für die Eltern!

 

Liebe Stephanie! Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, unseren werdenden Müttern und Vätern einige Fragen zu beantworten um ihnen damit hoffentlich ein wenig die Nervosität in dieser besonderen Zeit zu nehmen!

 

Stephanie Heintzeler ist 2003 mit zwei Koffern nach New York gezogen. In Deutschland hatte sie zuvor als Hebamme gearbeitet, ein Beruf, der in Amerika ein vollkommen anderes Profil hat als in Deutschland und den Stephanie so in den USA nicht ausüben wollte. Deshalb hat sie eine Ausbildung zur Doula gemacht, einer Schwangerschafts-, Geburts- und Wochenbettbegleiterin, die vor allem in den USA gerne als zusätzliche Ansprechperson neben Arzt oder Hebamme hinzugezogen wird.

 

Steckbrief:

In New York seit: 2003

Beruf(ung): Doula

Mein Business: The New York Doula & The New York Baby

Info-Veranstaltung (gemeinsam mit Gabi Hegan): „Schwanger in New York“

Schwangerschaft-Ratgeber (zusammen mit weiteren CityKinder-Autorinnen): „Schwangerschaft und Geburt in den USA“

 

 

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5 Questions to ask Your OB/GYN Early on in Your Pregnancy

Many pregnant women are pretty happy with their obstetrician- until it comes to giving birth. Once its getting to the “birth talk” around 36 weeks some obstetricians show a very different side to what the mom-to-be had in mind for her birth experience. Starting from the right time for induction to discussing the position how the mother prefers to give birth – make sure to ask your obstetrician or midwife early on in pregnancy what you would like to know.

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Stephanie Heintzeler – Doula

Stephanie Heintzeler ist 2003 mit zwei Koffern nach New York gezogen. In Deutschland hatte sie zuvor als Hebamme gearbeitet, ein Beruf, der in Amerika ein vollkommen anderes Profil hat als in Deutschland und den Stephanie so nicht in den USA ausüben wollte. Deshalb hat sie eine Ausbildung zur Doula gemacht, einer Schwangerschafts-, Geburts- und Wochenbettbegleiterin, die vor allem in den USA gerne als zusätzliche Ansprechperson neben Arzt oder Hebamme hinzugezogen wird.

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Homemade Baby Food By Months

Homemade Baby Food By Months New York in CityKinder German Blog CityExperten Article

 

 

There’s something very special about preparing your own baby food for your little one. The key is to know what’s appropriate for your baby’s age.

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Tips for a Healthy Natural Pregnancy

Every pregnant woman’s desire is to enjoy pregnancy and childbirth with as little medical intervention as possible. There are a few things you can do to allow this to happen. Chinese physicians have been helping women for centuries to make good choices before, during and after pregnancy to have the most positive experience. Quite a few of these recommendations sound just like common sense (and they are)—yet they are easily overlooked.

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Choosing the right childbirth class

German CityKinder Seminar Birth Education New York

Congratulations on your pregnancy! Alongside with the preparations for the baby you might be thinking about booking a childbirth class. Or not? Some dads-to-be are worried they might have to end up panting and pushing, some moms-to-be are worried they might have to moan in front of strangers. Let me help you with making that decision.

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Did you know these 10 things about Breastfeeding ?

10 things you might not have heard about breastfeeding

1) Breastmilk has the highest amount in fat in the afternoon. In the morning the amount is higher but its more “watery”.

2) We always believed foremilk has less fat than hindmilk. However, new studies have shown that sometimes foremilk and hindmilk have equal amounts of fat.

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What to expect AFTER you’re Expecting

CityKinder Expecting in NY Seminar for pregnant Expats and Parents-To-Be

Ever wondered how those first few days with your newborn would turn out or what it would be like to have a doula by your side during labour and birth.. Did you know that Doula care can reduce cesaerean deliveries? Stephanie Heintzeler, a certified bi-lingual doula, provides some excellent advice and insights on birth and beyond in the following two articles posted below. Stephanie works with women and their partners before, during and after birth to ease their experience and welcome their new baby. She is an experienced midwife licensed to practice in Germany and the USA. You can contact her through Citykinder by sending us an email or get in touch with her directly via her contact details listed below the articles.

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Doula makes a Difference

Doula & Midwife Steffi Heintzeler

When I go to events or friends’ houses and tell people what I do, I often hear “A doula? What is that?” So I say “It’s like a midwife, just non-medical.” But that’s not all. As a doula I am the one who will guide you throughout pregnancy, birth and the postpartum phase.

Recently, I was involved in a very special birth. Lily and John (names changed) were expecting their first child and had taken my childbirth class. So it was great to know them well before they called me very early one morning. Lily told me that she was bleeding a little and having contractions. Her husband was very nervous, which made me think that he needed me even more than Lily.

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